„Früher“ gab es jedes Jahr im März eine Extrem-Gassi-Woche mit Hund. Dass „heute“ keine 100+ Kilometer mehr drin sind, war klar. Nicht klar war, ob es dieses Jahr überhaupt noch eine Woche mit Luis gäbe.
Und doch bin ich wieder im traditionellen Märzen-Urlaub mit Hund. Extrem ist jetzt allerdings nicht die Länge der Gassigänge, sondern die Länge der Anreise.

Denn: Dem Hund ist’s egal, wo er spazieren geführt wird – Hauptsache oft, nicht weit und dazwischen im Korb liegen dürfen. Ebenso egal ist, ob der Korb im heimischen Wohnzimmer liegt oder sich in Herrchens Auto bewegt.
Tja, an dem neuen Szenario lässt sich zwar nichts ändern, aber das Beste daraus machen. Und das war in dem Fall, einen alten und absurden Urlaubswunsch des Zweibeiners zu erfüllen, denn die beste Ehefrau von allen (aus gutem Grund) nicht mitmacht.
Das genaue Ziel will ich noch nicht verraten, nur so viel: Es ist die logische Fortsetzung einer Serie, die „zufällig“ vor Jahren in Roquefort begann, zu einer sehr inoffiziellen Jakobswegvariante über Gruyere „gezwungen“ hat und mich letztes Jahr ins Elsässische Münstertal getrieben hat.



Heute haben wir gut die Hälfte der Anreise geschafft – mit thematisch passendem Zwischenstopp und „Versäuberungsgang“ in Époisses.

Leider war die dortige Käserei (und auch sonst alles) fermé. Aber immerhin war der Schlossgarten begehbar einschließlich dessen Taubenturm. Auf gewisse Art war Luis dort nicht völlig fehl am Platz.






Und jetzt warten wir ici in Venoy (bei Auxerre) auf den nächsten Morgen, um Teil 2 der Anreise zu absolvieren.




Ich wünsche euch beiden viel Spass und nicht zu strenge Wanderungen für den Senioren 🐕
Vielen Dank. Wir werden uns auf Spaziergänge zu Käsereien und Calvados-Destillerien beschränken. Bei Dir geht’s auch bald los, oder?
Sag mal isst Luis auch Käse. Den Alkohol trinkt er wohl nicht.
Ich fliege am Mittwoch und starte am Donnerstag in Canterbury nach Dover ⛴ Calais. Ab dann immer zu Fuss 😇
Er hat zumindest sehr neugierig geschnuppert, was ich mir auf das Baguette baue 😃. Schön, dass Du auch wieder unterwegs bist. Dann kreuzen sich unsere Wege fast (wieder mal….). Ich wünsche Dir einen guten Weg und viel Geduld in 🇫🇷. Ich dachte heute noch auf der Autobahn: Landschaftlich eher „kontemplativ“, zu Fuß wurde ich von morgens bis abends keinen Unterschied erkennen. In der 🇨🇭 ist doch etwas mehr los😃
Lange einsame Wege in der Pampa. Manchmal ohne ☕️🍺 auf dem Weg 😳