Zollernburgblick mit Bratwurst & Gasthaus mit Migrationshintergund


 

Die LTS-Wanderlust war diesmal eim Heimspiel für den Autor: Vom »Stich« bei Albstadt-Onstmettingen ging’s den Traufgang »Zollernburg-Panorama« entlang, als Belohnung wartete eine Gaststätte mit indischem Migrationshintergund.

Nach kurzem Aufstieg konnte der Autor einen Blick auf seinen Wohnort werfen (und sogar auf seine Wohnung, wenn die Auflösung seiner Augen gut genug gewesen wäre). Für die Mitwanderer war Interesse an Luis-Zuhause-Gucken eher unterentwickelt.

Doch kurz später hallten dann »Uiii« und »Ooooo« und »Aaaahhhh« durch den Wald, als sich die Burg Hohenzollern spektakulär  auf Augenhöhe präsentierte. Der Autor verwirrte einstweilen mit Halbwissen über die Aufenthaltsorte von Friedrich dem Großen im 20. Jahrhundert. Dank mobilem Wikipedia konnte das Halbwissen auf den aktuellen Stand der Post-Mortem-Reisebeschreibungen gebracht werden.

Vista Point Zellerhorn

Das optische und erste kulinarische Highlight empfing uns am Zellerhorn:

  1. Der klassische »Vista Point« — heute in abwechslungsreichem Sonne-Schatten-Spiel.
  2. Zufällig fand genau an diesem Samstag die Sommer-DVV-Wanderung von Albstadt statt — und noch zufälliger stand genau am Zellerhorn eine mobile Verpflegungsstation. Es war mir ein gesellschaftspolitisches Anliegen, den veranstaltenden Verein finanziell zu unterstützen ;-). So blieb das mitgebrachte Vesper im Rucksack und ich gönnte mir eine leckere Bratwurst mit Zollernblick.

Nägelehaus

Nach einer ausführlichen und schleifenreichen Umrundung des Senders Raichberg erreichten wir endlich das Nägelehaus. Zugeparkt mit Fahrzeugen von nah und fern.

So mussten wir Wanderer als Besucher des Wanderheims im Inneren sitzen, während faule Bis-vor-die-Tür-Fahrer die komplette Terasse befüllten… Na gut, dann befüllten wir uns eben im Innern des Nägelehauses.

Bevor wir völlig der Müdigkeit zum Opfer fielen, machten wir uns auf den Endspurt. Nach vier vergleichsweise unspektakulären Kilometern hatte us der Stich wieder.

Leider mussen sich 2 Mitwanderer an dieser Stelle verabschieden…

Belohnung: Gaststätte mit Migrationshintergrund

… der Rest begab sich zum zweiten kulinarischen Highlight, dem Ganesha Palace in Albstadt-Tailfingen. Das unscheinbar-merkwürdige Äußere lässt nicht erahnen, welches Kleinod sich darin verbirgt*: Sehr feine indische Küche zu schwäbisch-kleinen Preisen. Vorneweg eine Auswahl an Pakoras, dann Chicken Tikka Masala/Goa Fisch Curry/Ganesha Korma und als Abschluss (für mich obligatorisch) Gulabjamun. Mir läuft beim Tippen schon wieder das Wasser im Mund zusammen…

* Ein gelungenes Beispiel für die Trennung von Form und Inhalt. Der Besuch des Ganesha-Palace sollte daher als berufliche Fortbildung subventioniert werden.

Fazit

Ein rundum stimmiges Gesamtpaket aus Strecke, Wetter, Wandergruppe, Kulinarik. Das macht mehr LTS-Wanderlust 😉

 

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