Lago-Nachtrag I: Andere Länder, andere Briefmarken


Welche Herausforderungen warten auf Urlaubspostkartenschreiber? 1. die empfängergerechte Auswahl des Kartenmotivs 2. der zielgruppengerechte Grußtext — und 3. der Kauf der notwendigen Briefmarken.

Wie der italienerfahrene Urlauber weiß, gibt’s Briefmarken nur bei der Post und in Tabakgeschäften — und dort besonders widerwillig, falls man es gewagt hat, die Postkarten nicht im selben Geschäft gekauft zu haben.

Da nimmt man, was man bekommt und schenkt dem Markenmotiv eigentlich keine besondere Aufmerksamkeit. Doch dieses Mal ließ mich das postalische Kleinkunstwerk staunen:

Juri Gagarin?! »CCCP«?! Helm links, Wostok rechts?! Blaues Design?! Das kam dem Autor irgendwie bekannt vor…

Wie andere Knaben seiner Generation (die das vorigen Jahrtausend noch aus eigener Erinnerung kennt) hat er sich dem vorpubertären Briefmarkensammeln gewidmet. (Liebe Kinder, das ist wie Apps-Sammeln ohne iPhone.) Und siehe da, schnell war der Grund des Bekanntvorkommens gefunden:

Befanden wir uns versehentlich am Baikalsee statt am Lago Maggiore? Hat uns der Tabakdealer eine uralte Sowjetmarke angedreht? Ist Zu Guttenberg jetzt als Grafiker bei der italienischen Post tätig?

Frage 1 konnten wir mittlerweile verifizieren und mit »No!« beantworten.
Frage 2 beantwortet die italienische Post, in dem sie die Karte nach Deutschland oder ins Altpapier befördert.
Die haltlose Unterstellung in Frage 3 weise ich in aller Entschiedenheit zurück (und falls doch, war es nur ein Missverständnis).

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