Schwarzwald-Caching, Teil 2: Wandergenuss


Nach der gestrigen Punktehatz war heute Wandergenuss angesagt: Mit dem Bus von Sprollenhaus nach Bad Wildbad, mit der Bahn auf den Sommerberg und per pedes wieder zurück nach Sprollenhaus. Als Kurtaxenzwangszahler war ich automatisch Besitzer einer Gästekarte, sodass die ökologisch sinnvolle Busfahrt gratis ist. Eigentlich.

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Hund ohne Kurkarte = Hund mit Fahrkarte

Wohl gelaunt wegen meines heutigen Wandervorhabens stieg ich mit Gästekarte voran und Luis im Schlepptau in den Bus — und Überraschung: Ich durfte als Gästekarteninhaber gratis fahren, Luis aber nicht: Hund kostet extra. Mein Argument, dass auch Luis Gast in Bad Wildbad wäre, interessierte nicht. Ebensowenig wie mein Vorschlag, Luis solle dann gefälligst selber zahlen. Damit Luis nicht neben dem Bus herrennen musste, löhnte ich dann eben doch…

Bad Wildbad sollte sich über die Einführung einer Hundegästekarte Gedanken machen. Hilfsweise erklärte sich der — sehr überraschte — Hotelier bereit, künftig den Hund mit auf die Gästekarte zu schreiben.

Bad Wildbader Impressionen

Die Bergbahn unserer Wahl fährt jeweils zur vollen und halben Stunde, was ich genau um 11:01 Uhr festgestellt habe. So blieb Zeit, ein paar Impressionen auf Fotochip zu bannen und einen Kaffee am Enzufer zu schlürfen. Luis bekam nichts, er hatte sein Budget ja bereits bei der Busfahrt verbraucht…

Sommerbergbahn

Mit der Sommerbergbahn ging’s auf den gleichnamigen Berg. Luis war das Ganze (zur Gaudi der Mitfahrer) zwar nicht ganz geheuer. Aber wie einer der Mitfahrer richtig feststellte: Wer nicht fahren will, muss laufen. Und 291 Höhenmeter in 4 Minuten schafft nicht mal unser Spanier mit eingekreuzter Bergziege.

Krone, Blume und aussichtslose View

Der Weg war heute das Ziel, nicht Tupperdosen. Dennoch konnte ich die eine oder andere am Wegesrand nicht liegen lassen… Kurz nach der Bergstation suchte ich die Schwarzwaldkrone. Und suchte. Und suchte. Mein GPS-Empfänger foppte mich hier fast 20 Minuten: Egal wohin und wie weit ich ging, immer »16 m bis zum Ziel«. Ein »moving target«? Erst nach diversen Reboots und Rekalibrierungen hatten die Satelliten endlich ein Einsehen und ich eine nette Bastelarbeit in den Händen.

Das nächste Highlight sollte der »Dobelview« werden, um endlich mal mehr vom Schwarzwald zu sehen als immer nur Bäume ;-). Dort sah es dann so aus:

(Nein, »Dobel« ist nicht der Vorname des fünften Bäumchens von rechts)

Zur Ehrenrettung des Cache-Eigentümers nehme ich an, dass der Name bei seiner Erschaffung 2003 noch passte. Kurz nach Lothar gab es plötzlich viele neue Sichtachsen im Schwarzwald. Anstatt des erhofften Dobelblick-Highlights trotteten wir weiter. Luis nutzte die Gelegenheit, die heißgelaufenen Pfoten zu kühlen.

Highlight des Tages: Grünhütte

Schließlich erreichten wir hungrig und rastbedürftig das tatsächliche Highlight des Tages — die Grünhütte: Ein kühles (alkoholfreies) Weizen, einen großartiger Speckpfannkuchen und ein Stück des legendären Heidelbeerkuchens, das Ganze (selbst-) serviert auf einer sonnigen Terasse. Während ich mir die abgewanderten Kalorien mehrfach wieder zu führte, schäkerte Luis mit einer Dackeldame fünf Tische weiter. Kurzum: Perfekt für Mensch und Hund.

Bilanz des Tages: 12 km, 5  Caches, Speckpfann- & Heidelbeerkuchen, viel Spaß gehabt und ein erschöpfter Hund.

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