Danke für Warnung!


Besser zu viel oder zu wenig?

Geisterfahrer, Gegenstände/Tiere/Menschen auf der Fahrbahn, Unwetter aller Art, „Türen und Fenster geschlossen halten“ oder „Keine Anhalter mitnehmen“… Der öffentlich-rechtliche Rundfunk warnt vor allen möglichen Gefahren des Lebens und wird dafür kritisiert — egal wie er’s macht:

  • Wenn man zu viel warnt, wird vorgeworfen, man könne die Warnungen nicht mehr Ernst nehmen (in Redakteurs- und Sicherheitskreisen auch als „Overwarning“ bekannt).
  • Wenn man zu wenig warnt, hagelt es hinterher Kritik, man sich hätte vorbereiten können, wenn man es früher gewusst hätte.

Elegante Lösung des SWR

Diesen Spagat zwischen zu viel und zu wenig Warnung hat SWR1 auf eine sehr elegante Art gelöst: Der Warnhinweis wird nicht akustisch, sondern dezent per Radiotext eingeblendet. Ohne Panik zu verbreiten wird der betroffene Bürger informiert, kann entsprechende Schutzmaßnahmen ergreifen und wird damit vor dem Schlimmsten bewahrt:

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Achtung, es droht pure Gefahr!

Was bringt die Zukunft?

Noch besser im Sinne der Gefährdungsvermeidung wäre ein unhörbares Signal (vergleichbar dem TMC-Signal für Verkehrmeldungen), das bereits vor dem Eintreten des „Ereignisses“ einen automatischen Sendersuchlauf auslöst. Ich bin sicher, dass Radiosender und Gerätehersteller bereits fieberhaft an entsprechenden Standards arbeiten.

Das würde auch Luis sehr begrüßen: Die Form seiner Pfoten und Ohren verhindern, dass er mit ersteren die letzteren zuhalten kann. Da hilft ihm auch die beste Vorwarnung nichts.

 

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