Via Jacobi mit Hund 2: Affeltrangen — Fischingen


Der Tag begann mit einem ‚kleinen‘ Abstecher nach Konstanz, um unser Auto aus seinem aus seiner misslichen Parksituation zu befreien. Mit der (pünktlichen!) SBB hin, per PKW wieder zurück nach Affeltrangen. Mit frischen Backwaren vom örtlichen Bäcker konnten wir uns dann um 9:30 Uhr auf dem Weg machen.

 

Da die heutige Etappe ziemlich kurz war, nahmen wir es locker und gemütlich: Ein Foto hier, eine Pause da… Dergestalt trödelnd erreichten wir St. Margarethen, das neben einer sehenswerten Kapelle auch einen gut bestückten Hofladen zu bieten hat. Noch besser wat ein wirklich kleines Mini-Lädeli mit ca 400 Quadratzentimeter Verkaufsfläche, dessen Wandergüezli wir nicht widerstehen konnten.


In Sirnach wollte ich unbedingt die Webcam von Hubiwetter besuchen, die ich zur Vorbereitung regelmäßig konsultiert hatte. Die lag zwar mehr als einen Kilometer abseits des Jakobswegs,  — aber egal, ich hatte es ja nicht eilig.


Um nicht den gleichen Weg zurück zu melden müssen wählte ich einen „alternativen Jakobsweg“ nach Fischingen: Nicht unten im geschäftigen Tal, sondern angenehmer Halbhöhenlage – eins mit mir, Hund und Natur. Die zusätzlichen Höhenmeter verbuchte ich als kleines Bergtraining für den morgigen Hörmli-Aufstieg, weil der Rest des heutigem Tages ziemlich flach sein würde. Dachte ich.

Falsch gedacht, denn vor Oberwangen ging es kurz in den Wald hinein und hinauf – zum Glück angenehm kühl. In Oberwangen selbst war es natürlich Ehrensache, die Treppenstufe zur Martinskapelle zu erklimmen.

 

Doch danach ging es erst richtig los und hoch: Höhenmeter um Höhenmeter stieg der Weg — ziemlich anstrengend, wenn man mit einer topfebenen Strecke gerechnet hat… Belohnung: Ein Waldwanderweg, wie er im bzw. in der Buche steht.

 

Doch dann: Land Fisch Kloster in Sicht!

Nichts wie hin, denn das klosternahe Hotel erwartete uns erst 1 3/4 Stunden später. Gut so, denn deshalb „mussten“ die Zeit im Garten des Kloster-Restaurants totschlagen und zur Tarnung ein Chäsplättli und ein Bier der Klosterbrauerei ordern…

 

Zum Glück macht das Restaurant um 17 Uhr zu, sonst hätte ich noch meinen „Termin“ am Hotel Sternen verpasst. Mit dem Glockenschlag standen wir auf dessen Matte und freuen uns jetzt über ein Zimmer mit „seitlichem“ Klosterblick.

Zahlen, Daten, Fakten

  • Tagesbilanz: 19,7 Kilometer, 683 Höhenmeter, 6,3 Stunden (davon 1¾ im Klostergarten auf die Übernachtung warten 😉
  • Seit Konstanz: 45,2 Kilometer, 1373 Höhenmeter, 12,1 Stunden

Highlights

  1. Konstanzer Imperia im Sonnenaufgang
  2. Nuss-/Gemüse-/Wurstgipfeli vom Bäcker in Affeltrangen
  3. Minilädeli mit Leckerlis für zweibeinige Wanderer
  4. Klostergarten, Klosterbier und Klostersonne in Fischingen

Ausblick für morgen

Die morgige Etappe wird knackig 800 Höhenmeter und theoretisch 31 km. „Theoretisch“, weil das Ziel offiziell Rapperswil ist. Muss aber nicht sein, auch unterwegs gibt es mit viele Übernachtungsmöglichkeiten.

Damit wir flexibel und nach Lust und Laune starten können, habe ich das Frühstück vorsichtshalber abbestellt. Stattdessen werden wir uns im Fischinger Chäsegge eindecken, damit wir für ein artgerechtes Vesper auf dem Hörnli gerüstet sind 😉

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