Via Gottardo: Die Heimreise


Eigentlich hätte ich am Morgen viel Zeit gehabt, denn mein Zug fuhr erst um halb zehn. Doch ich wollte das unsägliche Etablissement in Faido so schnell wie möglich hinter mir lassen. Deshalb hurtig aus dem Haus und nochmal am Wasserfall vorbei Richtung Stazione.

„Znove“ in Airolo, Schwärze im Tunnel und Bekanntes auf dem Weg nach Zürich

In Airolo dann eine Stunde Zwischenstopp, um auf unseren „richtigen“ Zug zu warten. Und zum ersten Mal in dieser Woche: Ein Znüni tatsächlich um nüni! Oder heißt das im Tessin vielleicht „Znove“? Sei’s drum, nett war’s auf der Terrasse gegenüber des Bahnhofs.

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Dann wurde uns schwarz vor Augen: Der Zug flutschte durch den Gotthardtunnel — eine knappe Viertelstunde und 1000 Meter unter dem Pass, für den wir 50 Sunden gebraucht haben.

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Auf dem Weg nach Zürich konnten wir unter anderem einen weiteren Gotthardstau bewundern, dreimal dieselbe Kirche von Wassen und den Vierwaldstättersee.

In Zürich nutzen wir den längeren Aufenthalt für eine kurze Runde in Bahnhofstrasse und Bahnhofshoppingmeile – auch dort ein Wasserfall, der mit dem „echten“ heute morgen in Faido nicht mithalten konnte. Luis entdeckte seinen Lieblingsladen, ich eine günstig platzierte Wurstbude. Fast wäre es noch hektisch geworden: So einen Chilli-Hotdog zu essen ging länger als erwartet. Im Notfall hätte Luis sicher gerne geholfen, den Verzehr zu beschleunigen.

Zurück in der Internetwüste .de

Nach dem wir den Rheinfall und Schaffhausen passiert haben, sind wir nun wieder in Deutschland. Was man schon daran merkt, dass das mobile Internet einem schlampig zusammen geknüpftem Flickenteppich gleicht. Bin gespannt, ob dieser Blogbeitrag in der nächsten Stunde rausgeht….

Nachtrag 08.07.2017: Nein, ging er nicht. In eineinhalb Stunden zwischen Grenze und Horb hatte ich zusammengerechnet weniger Empfang als in einer Viertelstunde im (!) Gotthardtunnel. Bahnfahren und Internet passen in D halt nicht zusammen. Schade, dass da unterschiedliche Ministerien…
Ach so, es gibt einen „Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur“, der für beides zuständig ist? Toll! Dann dürfte es ja eigentlich kein Problem sein, dass…?
Ach, der Minister ist das. Okay, vergiss es

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Jetzt bleibt nur noch, auf Horb zu warten und den Rest nach Hause fehlerfrei mit dem Auto zu bewältigen. Für Luis ist dann Extremschlafen angesagt – und ich kann mich heute Abend auf ein Wiedersehen mit inkludiertem Kultur-Highlight freuen 🙂

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