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Mittagspausencaching

Heute war Extremmittagspausing angesagt und wurde genutzt, die samstägliche LDNF-Schmach zu tilgen. Nach vorbildlicher Schnell-Maintenance durch die Owner gelang es uns trotz heftigem Schneetreiben tatsächlich, gleich zwei Caches zu finden.

50% der Beteiligten (und 67% der beteiligten Füße) engagierten sich eher passiv bei der Suche. Allerdings eignet sich Luis hervorragend als Suchtarnung, was besonders bei Caches in urbaner Umgebung eine große Hilfe ist: Menschen, die betont unauffällig um Stadtmöblierung herumturnen, fallen auf und machen sich verdächtig. Menschen, die betont auffällig mit Hunden herumturnen, fallen zwar auch auf, sorgen aber höchstens für Erheiterung.

LGTD +9 = 61 km

    GPS & FTLC & LDNF

    Gestern war die erste ausführliche Gassirunde auf Hangen angesagt. Dass sie etwas ausführlicher und unwegsamer ausfiel als geplant, stieß auf geteilte Begeisterung. Über die Ursachen der ausführlichen Unwegsamkeit gibt es ebenfalls verschiedene Meinungen, wobei meine Theorie auf fehlerhaften Kartenmaterial im GPS-Empfänger und unerwartete Positionsänderungen durch Kontinentalverschiebungen beruht (wir leben immerhin in der Nähe des Hohenzollerngrabens!). Egal. Luis war es vermutlich ziemlich wurscht* – Hauptsache, er konnte sich austoben.

    Eine zweite, spätnachmittägliche Gassirunde führt dann ganz zufällig Richtung Heselwangen. Noch zufälliger befindet sich auf dem Weg dorthin  ein nagelneuer, von mir noch ungefundener Geocache. So konnte ich endlich den ersten Luis-Cache heben und zitiere aus dem Log-Eintrag:

    Premiere: Das war heute mein FTLC (First Time Luis Cache) — welch glücklicher Zufall, dass es gerade jetzt ein paar neue Caches in „fußläufiger“ (bzw. pfotenläufiger) Entfernung gibt. Die Unterstützung durch Luis ließ zwar zu wünschen übrig, aber trotzdem schnell und gut gefunden ;-)))
    […]

    Die Serie der Zufälle wollte kein Ende nehmen: Aus Versehen hatte ich zuhause die Koordinaten eines Rätsel-Caches errechnet, unbewusst in den GPS-Empfänger eingegeben und am Fundort des ersten Caches ganz überrascht festgestellt, dass sich das Ziel des zweiten auf dem Heimweg befindet (wenn man nur einen genügend umständlichen Umweg wählt). Nicht finden konnte ich dort allerdings das Objekt der Geocaching-Begierde – ich zitiere wiederum aus dem Log-Eintrag:

    Bank schnell gefunden — Dose aber nicht. Das wird aber weniger an der Dose gelegen haben, als an der mangelnden Unterstützung des Mitcachers (siehe Symbolfoto). Insofern mein erster LDNF[**].

    Bei einsetzender Dunkelheit kehrten wir zurück nach Hause und für die zwei Extremcacher war der Tag weitgehend gelaufen.

    * Wer das Wort „wurscht“ als Synonym für „unerheblich“, „irrelevant“, „ist doch mir egal“ erhoben hat, kann keinen Hund gehabt haben.

    ** Inoffizielle Abkürzung für „Luis Did Not Find“ (im Gegensatz zum etablierten DNF für „Did Not Find“.  Der Geocacher findet nicht nur einen Großteil der Dosen, sondern nochmehr gute Ausreden, warum er die anderen Dosen nicht gefunden hat…)