Neckarweg oder: Extrem-Gassigoing


Auch wenn es nicht danach aussieht: Der Frühling kommt (angeblich) bald — und damit die Zeit großer Gassirunden. Um dem Ganzen Konzeption und Richtung zu geben, werden wir uns dieses Jahr den Neckarweg vorknöpfen.

Was ist der Neckarweg?

Der Neckarweg ist ein Weitwanderweg, der — wenig überraschend — den Neckar von der Quelle im  Schwenniger Moos bis zur Mündung bei Mannheim begleitet. Uns interessiert vor allem die erste Teilstrecke bis Tübingen, immerhin 126 km und rund 6 Tagesetappen. Ob und wann es dann noch weiter geht, werden wir sehen…

4 Gründe für den Neckarweg

  1. Ich mag „Konzeptwanderungen“ mit einem roten Faden: Besonders spannend ist hier, dass der rote Faden als kleines Rinnsal beginnt, immer größer und mächtiger wird und die Landschaft verändert.
  2. Mir gefällt die Landschaft: Etliche Einzelteile der Strecke habe ich bereits kennen- und schätzengelernt (z.B. Im Moos nix los oder die Kleine Neckartalrunde mit großen Brücken). Jetzt möchte ich aus den Puzzleteilen ein Gesamtbild bekommen.
  3. Es ist „naheliegend“ im Wortsinn: Die Start- bzw. Zielorte sind problemlos in weniger als 45 Minuten zu erreichen.  Das spart Geld und Zeit und schont die Umwelt — mehr Fahrtstrecke für eine Tageswanderung finde ich unsinnig.
  4. Bahnverbindungen erleichtern die Logistik: Parallel zum Neckar verlaufen Bahnstrecken, selbst der Ursprung im Schwenniger Moos ist keinen Kilometer vom nächsten Bahnhof entfernt. So ist es einfach, vom Etappenziel wieder zum Ausgangsort zurückzukommen.

Mehr Infos über den Neckarweg…

… gibt’s leider kaum. Schade eigentlich: Da werden mit riesigem Aufwand mehrere Hundert Kilometer Wanderweg ausgeschildert — und keiner verrät, wo. Intensive Internet-Recherche hat folgende bescheidenen Ergebnisse erbracht:

  • Schwäbischer Albverein: Kurzinfo über den Neckarweg
    Von welcher „sehr guten Broschüre der Wirtschaftsförderungsgesellschaft“ (und von welcher Wirtschaftsförderungsgesellschaft) die Rede  ist, konnte ich noch nicht herausfinden.

Suchmaschinen und Buchhandlungen vermelden außerdem einen Wanderführer. Der soll allerdings erst im Sommer erscheinen — für mich (hoffentlich) zu spät…

Wann geht’s los?

Das frage ich mich auch und hoffe: Bald. Mal sehen, wann Wetter, Terminkalender und Lage der Nation günstig sind.

Luis fragt sich das eher nicht. Er döst vor sich hin und freut sich, wenn wir los legen. Ein Musterbeispiel des Lebens „im Hier und Jetzt“.

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