Archiv der Kategorie: Futterverdienen

Luis‘ Futter fällt nicht von selbst in den Napf (auch wenn er das zu glauben scheint).

Tassimoffice

Zu den vielen Besonderheiten des Home Office gehört, sich selbst um die Logistik lebenserhaltender Maßnahmen zu kümmern. Auswahl und Beschaffung der anforderungsoptimierten Technik ist dabei ein einmaliger Prozess.

Viel aufwändiger hingegen ist die Sicherstellung des kontinuierlichen Nachschubs an Verbrauchsmaterial.

Vorteil: Wenn man die Logistik im Griff hat, ist jederzeit für vielfältigen Nachschub gesorgt.

Nachteil: Wenn nicht, dann nicht.

Letzteres wird mir nicht passieren. Denn zum Glück unterstützen die Segnungen des Internets den kaffeeverwöhnten Heimarbeiter: Ein breit gefächertes Angebot erlaubt, auf jeden physischen und psychischen Zustand situationsgerecht zu reagieren.

Exzessimo: Die nächste Arbeitswoche ist gerettet
Exzessimo: Die nächste Arbeitswoche ist gerettet

Home Office mit Sportschau

Unfreiwillige Sport-Schau während der Arbeitszeit: Während ich mich Richtung Feierabend und Wochenende entgegenarbeite, radelt die Mountainbiker-Spitzengruppe der Trans Zollernalb 2012 vor meiner Nase dem nahen Zieleinlauf entgegen…

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Vielleicht sollte ich kurz mit Luis raus, um den Sportlern noch einen kleinen Motivationsschub für den Endspurt zu geben 😉

Traumjob Aktenvernichter

Luis war leider nie Hundespräsident, daher stehen ihm keine 200.000 Ehrenleckerchen pro Jahr zu. [548 Leckerchen je Tag würde selbst Luis nicht schaffen. Schon bei bescheidenen 546 Tagesleckerchen in Schaltjahren gäbe es Probleme.] Um Fahrer und administrative Assistenz für den „Papierkram“ muss er sich zwar keine Gedanken machen [Fahrer und Assistenz hat er ja schon], trotzdem: Luis kann einen sinnvollen Beitrag zum Gemeinwesen und zum Bruttosozialprodukt leisten. [Vielleicht bekommt er genau deshalb keinen Ehrensoldleckerchen, weil er etwas Sinnvolles leisten kann.]

Nach ausgiebigem Bewerbertraining und intensiver Potentialanalyse hat sich Luis für den Beruf des Aktenvernichters entschieden. Eine echte Win-Win-Situation: Er kann sein Talent des Papierzerfetzens einbringen, ich kann eine Lücke in meinem Home-Office-Gerätepark schließen.

Erste Testreihen mit einer datenschutzrechtlich unbedenklichen Zeitung verliefen viel versprechend: Der Stromverbrauch liegt bei Null und ist damit ein Vorbild an Energieeffizienz in dieser Geräteklasse.

Im Abschluss kann das Endergebnis qualitativ aber noch nicht ganz überzeugen, da ist noch Raum für Verbesserungen (oder eine engagierte Putzkraft):

Fundstück: »Stellenangebote für Technsche Writing«

XING-Mitglieder werden in schöner Regelmäßigkeit mit Neuigkeiten über offene Stellen behelligt. So erreichte mich heute dieses interessante Angebot:

Für meine Kunden bin ich für technische Redaktion Profis mit Erfahrung in der technischen Veröffentlichung […] suchen. Dies wird eine Festanstellung in einer dieser Seiten, Belin / Karlshrue / kvefeld / Nürnberg, mit Sitz in Deutschland sein. Fluent Kenntnisse der deutschen Sprache ist für diese Rolle erforderlich.

Ein verlockendes Angebot für einen Profi mit Erfahrung, der neue Herausforderung suchen ist. Denn selten findet man Stellen mit einem derart breit gefächerten Einsatzgebiet: Karlshrue ist bekanntlich ein College in Colombo (Sri Lanka), der Verlag Belin residiert in Paris und KVE-Feld ist vermutlich das im Pfälzer Wald gelegene Festgelände des legendären Karnevalvereins Elwetritsche Dahn. Nur Nürnberg sagt mir nichts…

Sehr interessant. Doch eine harte Nuss sind die verlangten Fluent Kenntnisse der deutschen Sprache. Hier ist der technische Redakteur mit vertieften Kenntnissen des Mittel- bis Niederhochdeutschen klar im Vorteil. Fluent… Flünt… Flint… da war doch was:

flünt, flint, mhd./nhd. »Stein«, auch »Feuerstein«.*

Hmmm… Leider beschränken sich meine Feuerstein-Kenntnisse auf die gleichnamige Familie. Das wird wohl nichts mit der Festanstellung in dieser Seite. Nicht schlimm: Ich fülle tagsüber zwar Seiten mit Inhalt, krabble aber nach Feierabend gerne wieder aus den Seiten heraus.

* Damit wissen wir auch, dass die Familie Flintstone eigentlich Stein-Stein oder Feuerstein-Stein hieß (und die erste Familie der Menschheitsgeschichte mit Doppelnamen gewesen sein dürfte).

»Was sollte mein Netzwerk wissen?«

Ja, auch ich bin Mitglied bei XING, jedoch nutze ich das »führende Business-Netzwerk« Europas nur ab und zu. Das rächt sich, denn als Gelegenheitsbesucher muss ich ständig fehlende Daten nachtragen, weil XING noch ein neues Eingabefeld erfunden hat. »Was sollte mein Netzwerk wissen?« weiterlesen