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Bali(ngen) 2024: Cosi E La Anatra Tigre

Wer braucht die Galleria degli Uffizi di Firenze oder die Galleria dell’Accademia di Venezia, wenn er/sie/fußläufig zur Galleria dell’Anatra Tigre spazieren kann?

Doch erst kommt das Fressen, dann die Moral Kultur. Deshalb ging unser erster Weg in die Trattoria Così è la Vita zu Füßen jenes Domes, der immer noch ein echter Geheimtipp unter den Sakralbaubegeisterten ist.

Stylische Einrichtung, phantastische Burrata-Bowl, dampfende Pasta, interessanter Service, verschollener Espresso doppio – damit waren (fast) perfekt gerüstet für die geistige Nahrung.

„Aus Gründen“ zeigen wir keines der ausgestellten Werke. Wer sie sehen möchte, möge sich selbst in die Kunstschau Janosch Bali(ngen) bemühen. Es lohnt sich!

Alternative kann der/die Kunstinteressierte der Galleria AM Ventidue einen Besuch abstatten, deren Galerist unlängst den Erwerb eines Werkes desselben Künstlers bekannt gegeben hat und die erlesene Sammlung mit diesem Coup um ein weiteres Highlight bereichert.

Bali(ngen) 2024: Pflanzen, Wellness & Wetter

Gestern war der mutmaßlich letzte Sommertag, heute konnten wir meteorologische Flexibilität beweisen.

Vorsichtshalber starteten wir in einem botanischen Indoor-Garten, der mit allerlei bunter Botanik erfreute. Originelle Idee: Man kann die Betreiber durch Pflanzenpatenschaften unterstützen und darf die „Patenkinder“ sogar mit nachhause nehmen!

Schön und erfolgreich war’s und auch das Wetter wurde besser. Deshalb nutzten wir dem Rest der ersten Tageshälfte für eine kleine Shoppingtour beim exklusiven Uomo del cavallo und einen weiteren Besuch der Trattoria Vecchio Mercato Ventidue.

Für eine Trattoria eher ungewöhnlich:  Dort gibt es nicht nur gute Pasta, sondern auch ein individuelles Wellnessangebot (das merkwürdigerweise derjenige in Anspruch genommen hat, der sich heute am wenigsten bewegt hat).

Die Zweibeiner mussten hingegen selbst für ihre Zerstreuung sorgen: Eine kurze Wanderung über den Monte Fieno mit schönen Ausblicken und spekulären Wolken.

Und das abwechslungsreiche Wetter lieferte noch ein weiteres, vielfarbiges Highlight:

Schee war’s. Und ein schönes Ende des ersten „echten“ Urlaubstages. Grazie mille.

Bali(ngen) 2024: Mercato settimanale

Die Wahl unseres Urlaubsziels hat den charmanten Vorteil, dass man angekommen ist, bevor man überhaupt losgefahren ist. Kein morgendliches Koffertetris, kein nervöser Blick nach Göschenen oder zur A13, kein hektischer Jetzt-k*ck-doch-endlich-Gassigang.

Stattdessen entspanntes und bekanntes Morgenbusiness as usual. Und heute doch nicht ganz usual: Als erstes Highlight des Urlaubs durfte ich auf der Morgenrunde einen Biber beobachten – keine 200 Meter von unserem Domizil entfernt und zum ersten Mal überhaupt in diesem Gewässer. Wow – was für ein gelungener Start!

Bibersichtung beim Gassigehen (Symbolbild)

Wer nicht anreisen muss, kann den ersten Tag gleich voll auskosten. Deshalb stand heute ein Besuch auf dem bekannten Mercato settimanale auf dem Programm.

Durch den Parco cittadino, vorbei am Giardino degli scambisti, erreichten wir die zentrale Piazza. Dort bieten zahllose Händler kulinarische Köstlichkeiten aus allen Herr*innen Dörfern feil und locken Einheimische und Tourist*innen gleichermaßen an. Nicht selten trifft man sogar Besucher*innen und außen aus Geislingen, Bisingen oder gar Albstadt!

Insidertipp: Der in vornehmer Zurückhaltung auftretende Dom ist einen Besuch wert und zu Unrecht weit weniger bekannt als der Dom in Mailand, der Kölner Dom oder der Dom Perignon.

Die Fülle der Eindrücke verlangte eine Pause für Körper und Geist, da kam die Bar Tempo scaduto gerade recht.  Mit dem ersten Aperol des Urlaubs bestaunten wir das geschäftige Treiben am den Marktständen.

Der Rest des Tages stand zur freien Verfügung und wurde für einen längeren Aufenthalt in einer coolen Lounge am Parco cittadino genutzt.

Zum Abschluss des Tages durften wir in der Trattoria Vecchio Mercato Ventidue noch eine multinationale Spezialität genießen: Panini tre paesi, liebevoll zubereitet aus Luzerner Dinkelbrot, schwäbischem Fleisch- und elsässer Münsterkäse.

Und Luis so:

Bali(ngen) 2024

Merke: OpenAI kennt keine Maultaschen.

Wir engagieren uns für 2 Wochen bei einem Tierschutzprojekt, werden in Bali Nguën auf respektvoller Augenhöhe mit der lokalen Bevölkerung leben und nachhaltige Mikroabenteuer organisieren.

So oder so ähnlich könnte ChatGPT den Prompt beantworten, wie ein schein-hipper Influbenzer folgendes Szenario werbewirksam hochschwurbeln würde….:

Mit 15 1/2 Jahren auf dem Buckel und ca. einer Erdumrundung in den vier Beinen lässt Luis‘ Begeisterung für fremde und unnötig lange Gassirunden etwas nach.

Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Körbchen liegt so nah.

Deshalb passen wir unsere Urlaubspläne heuer an seine Präferenzen an und bleiben da, wo es dem alten weißen Mann schwarzen Hund am besten geht: Zuhause.

#Basketation für altersweise Hunde (Symbolbild)

Immerhin bleiben uns zwischen den Gassigängen noch hinreichend lange Slots für kurze Tagesausflüge, um heimatnahe Kleinode und Kulinarik zu erkunden – quasi als Touristensimulant im eigenen Habitat.

„Macht Ihr doch, mir doch egal“, denkt sich Luis und erfreut sich der von ihm erfundenen #Basketation.

Willkommen im Jahr der weißen Ente

In Thailand sind weiße Elefanten heilig und symbolisieren königliche Macht, wie Wikipedia zu berichten weiß (>> Wikipedia: Weißer Elefant). In der hinduistischen Mythologie ist der weiße Elefant Airavata Glücksbringer und verleiht Wunderkraft (>> Wikipedia: Airavata).

Nun gibt es in Balingen keine nennenswerte Elefantenpopulation (und wer am Neujahrsmorgen weiße Elefanten sieht, sollte seinen Getränkekonsum am Silvesterabend sehr kritisch hinterfragen).

Aber: Wenn man beim ersten Gassigang des Jahres 2019 eine weiße Ente sieht, ist das doch auch ein sehr gutes Zeichen für das beginnende Jahr.

In diesem Sinne wünschen wir Euch einen kraftvollen Start in ein glückliches, wunderbares Jahr.

Zickzack 1: Balingen — Seerosengarten

Am 1. November war es so weit: Wir starteten zu unserer ersten Zickzack-Gassiwanderung — als Generalprobe und Premiere zugleich. Würden die » Fünf Grundsätze des Zickzack-Gassiwanders funktionieren und — wie erhofft — dem Zufall auf die Sprünge helfen? Das Ergebnis überrascht: Der Zufall ist sowohl Scherz- als auch Glückskeks.

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