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Extrem-Gassi-Projekt 2020: Es / Luis geht wieder los!

The same procedure as last year? The same procedure as every year: Wenn der Weihnachtsbaum verräumt ist, stellt sich die Frage: Wohin soll unsere traditionelle Ende-März-Weitgassi-Wanderwoche gehen? Wie jedes Jahr ein Hin- und Herwägen der Argumente — und eine Entscheidung, die Kenner der Materie nicht wirklich überraschen wird.

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Via Jacobi 2019: Etappen (mit Hund)

„Wenn Du Gott zum Lachen bringen willst, erzähl ihm von Deinen Plänen“, soll (so ähnlich und sinngemäß) Blaise Pascal geäußert haben. Er war Mathematiker und Physiker, aber offensichtlich kein Extrem-Gassi-Geher: Diese machen Pläne — mit dem Wissen, dass es immer anders kommen kann. Das ist für mich nicht nur Vorbereitung, sondern auch Vorfreude. Und wenn das auch anderen Freude bereitet, soll’s mir recht sein.

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Demnächst: Bali-Pliezi

Mitte Januar angekündigt und keine fünf Monate später wird es endlich wahr: Unser diesjähriges Extrem-Gassi-Projekt von Balingen nach Pliezhausen.

Der erste angepeilte Termin ist dem Wetter und anderen „Widrigkeiten“ zum Opfer gefallen — nun hoffen wir das Beste für den zweiten Versuch. Sozusagen „Plan B“.

Plan 3B auf Umwegen

Genaugenommen „Plan 3B„, denn dieses Extrem-Gassi-Projekt wartet mit einem Novum auf: Es mehrtageswandert nicht nur Herr B. mit Bello (aka Luis), sondern auch Frau B. — für alle Beteiligten ein neues Outdoor-Erlebnis.

Damit es nicht zu kurz und einfach wird, orientieren wir uns grob am Jakobsweg und peilen das Ziel auf Umwegen an: Über Hechingen — Rottenburg — Tübingen — Bebenhausen. Ein Teil der Strecke entspricht übrigens zufällig der 7. Etappe des Neckarwegs, die ich lustigerweise vor fast genau vier Jahren mit Luis „begangen“ bin.

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It’s magic: 2013 war’s der Neckarweg, jetzt ist’s der Jakobsweg

Das Dire-Straits-Syndrom

Ich freue mich! Doch Luis ist eher weniger erfreut: Irritiert hat er den großen Wanderrucksack im Wohnzimmer und intensive Recherchen auf Outdooractive wahrgenommen. Eigentlich weiß er von nichts, doch er ahnt es wohl schon — das bedeutet mal wieder sehr viel Gassi und sehr wenig Sofa.

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Angst vor dem Dire-Straits-Syndrom: „Sofa away from me“

Jakobs Weg zur Saitenwurst

Was er überhaupt nicht ahnt: Am Ende der drei Tage wird er mit einem großen Saitenwürstchen überrascht. Dieses Mal wird der Jakobsweg seinem Namen gerecht — kein Schwindel wie auf der Via Jacobi in der Schweiz (die schockierenden Details: siehe „Skandal! Luis enthüllt Jakobsweg-Schwindel“).

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Was sich Luis unter einem Jakobsweg vorstellt

Skandal! Luis enthüllt Jakobsweg-Schwindel

„Jakob“ ist der Name des freundlichen Saitenwurstspenders, durch den jeder Verwandtschaftsbesuch zum Highlight für Luis wird:

Groß war deshalb Luis‘ Begeisterung über „eine Woche auf dem Jakobsweg“, die Herrchen wichtigtuerisch angekündigt hatte. Die Verbindung Jakob = Saitenwürste ist fest in Luis‘ Synapsen eingebrannt, der Jakobsweg sah in seiner Vorstellung ungefähr so aus:

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So hatte sich Luis den Jakobsweg vorgestellt

Doch jetzt ist Luis einem Skandal auf der Fährte: Drei Tage, vierzig Kilometer, 200.000 Schritte — und weder Jakob in Sicht noch Saitenwürste am Weg…

Hallo? Wo ist Jakob?? Wo sind die Würste???

Der ganze Jakobsweg ist doch ein riesiger Schwindel! FAKE WURST! LÜGENGASSI!

Pelikan bringt Luis zum Jakob

Unsere Extrem-Gassi-Tour im April ging quer durch den Schwarzwald von Freiburg nach Konstanz.* Haben wir damit unser Extrem-Gassi-Pulver für 2016 verschossen? Nein! Dank eines Zufalls ist eine alte, lang gereifte Idee wieder zum Leben erwacht.

* (So war zumindest der Plan, alle Blog-Beiträge dazu hier: Kategorie Schwarzwald-Querweg 2016).

Alte Idee, neu aufgefrischt

Schon Anfang 2015 spukte mir die Idee im Kopf herum, aus mehreren Gründen aber verworfen (mehr dazu hier: Wohin führt das Extrem-Gassi-Projekt 2015?). Damit war sie eigentlich erledigt und ich war der Meinung, „das klappt ja eh nie“.

Apropos: Zufällig trafen wir bei einer Geburtstagsfeier jemanden, der dieselbe Idee nicht nur gedacht, sondern auch durchgeführt hatte. Locker und entspannt berichtete er von seiner Tour an den Bodensee. Das klang so locker und entspannt, dass ich nicht anders konnte, als wieder darüber nachzudenken…

Ich denke, also geh ich

Erkenntnisgewinn des Nachdenkens:

  • Kritischer Punkt ÖPNV: Spielt keine Rolle, wenn man einfach übernachtet und weiter wandert. Mit Luis würde das problemlos funktionieren; er hatte seine Mehrtageswandertauglichkeit auf dem Schwarzwald-Querweg eindrucksvoll bewiesen.
  • Kritischer Punkt Hitze: August 2015 war unerträglich heiß und schwarzen Fellträgern nicht zuzumuten. Doch dieser August versprach erfreulich gemäßigt und wandertauglich zu werden. Außerdem: Wer auf dem Schwarzwald-Querweg Starkregen, Überschwemmungen, DB-Service-Hotline, Schneefall, Erdrutsch und Sommerhitze trotzte — der hält auch 18 bis 23 Grad ohne Regen aus ;-).

Die Sache mit dem Pelikan

Letztendlich hing das ganze Vorhaben nur noch an einem einzigen seidenen Faden: Die ganze Planung basierte auf einer „alternativlosen“ Übernachtungsmöglichkeit. Bekämen wir dort ein Zimmer, dann ginge der Plan auf. Falls nicht, dann nicht.

Heute nun die Gewissheit: Ich und Luis sind im Hotel Pelikan willkommen (www.pelikan-beuron.de). Damit sind die ersten drei Etappen gesichert und was danach kommt, werden wir dann sehen. Auch das ist eine Erkenntnis aus dem Schwarzwald-Querweg: Wenn es anders kommt als geplant, ist das „anders“ meistens besser.

Und was es mit dem Jakob auf sich hat, das verraten wir später 😉

Luis-Getwitter als Live-Geticker

Weil es sich auf dem Schwarzwald-Querweg bewährt hat (#Querweg), wird Luis auch dieses Mal von unterwegs twittern (Luis‘ Twitter-Account twitter.com/LuisBPerro).

Und der Hashtag #BLKN16 verrät dem KFZ-Kennzeichen-Kenner möglicherweise, wohin die Reise gehen soll 😉

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Luis ahnt Böses: Ist bald Schluss mit Auf-dem-Sofa-Liegen?