Via Cannobio: Jetzt geht’s los!


Endlich! Während dieser Artikel publiziert wird, stehe ich bereits am Bahnhof Rottweil, warte auf den Zug nach Singen und steige in exakt 5 Stunden in Faido TI aus (verspricht der Reiseplan der DB). Deshalb schnell noch die allerletzten Updates über Wetter, Gepäck und Lago Maggiore Express, bevor es mit echten Neuigkeiten los geht.

Update 1: Das Wetter

„Allein die Erfahrung zeigt, dass sich das Wetter den Vorhersagen boshaft verweigert“ schrieb ich vor zwei Wochen (» Via-Cannobio-Vorbereitungen: Das Wetter) — und das ist auch gut so: Ein Wetterdienst sagte für Faido einen Kälteschock mit gefühlten -33° vorher (» Via-Cannobio-Vorbereitungen: Der Kälte-Schock) und lag zum Glück meilenweit daneben.

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Sonniges Frühlingswetter am Lago Maggiore (Symbolbild)

Die aktuellen Prognosen sind kontinuierlich im Plus-Bereich, für Ende der Woche sogar zweistellig. Das klingt nach Frühling, deshalb bleibt die Regenhose zuhause. Leichtsinnig? Das weiß ich am Ende der Woche. Was ich jetzt schon weiß: Keine Regenhose ist leichter und daher sinnig.

Update 2: Das Gepäck

Der Rucksack war dank guter Vorbereitung schnell gepackt. Luis machte einen betont desinteressierten Eindruck, der einzig spannende Packlisten-Punkt war „Hundefutter“: 15 fein säuberlich abgewogene und zugezwirbelte Papiertüten. Auch wenn es kurz vor Ostern ist, bin ich aus Luis‘ Blickwinkel vermutlich ein wandelnder Adventskalender.

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Vorabend der Via Cannobio: Mit höchter Ungeduld fiebert Luis der Abreise entgegen.

Mein Blickwinkel hingegen ging Richtung Waage und Gewicht (nicht meines, sonderndas des Rucksacks). Positive Überraschung: Trotz eines Liters „Anreisegetränk“ bin ich bei 10,4 kg gelandet, d.h. schon die erste Kurzetappe startet deutlich unter der magischen 10-Kilo-Marke (und wird mit Luis tatkräftiger Hilfe täglich weniger).

Update 3: Der Lago Maggiore Express

Nach wie vor ist offen, wie ich am letzten Tag von Cannero Rivera nach Locarno komme. Meine letzte Hoffnung ist der Lago Maggiore Express und der macht es besonders spannend: 2 Tage vor Saisoneröffnung tut die Website in 4 Sprachen so, als ob die Fahrpläne online wären. Toller Service, weil er 4 Arten zeigt, wie man Informationen nur scheinbar zur Verfügung stellt:

Macht nix — man kann nicht alles können und ich fange ja auch nicht an, eine Schifffahrtslinie betreiben zu wollen. Irgendwie werde ich schon zurück kommen. Und wenn nicht, bleiben wir halt in Italia ;-).

Die neuesten Neuigkeiten von unterwegs …

bellt zwitschert Luis wie immer hier:

… und dort wird hoffentlich in wenigen Minuten stehen, dass wir pünktlich in Richtung Gotthard unterwegs sind.

2 Kommentare zu „Via Cannobio: Jetzt geht’s los!“

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