Luis‘ Jahresrückblick 2018, Teil 2

„Jetzt [zur Jahresmitte] konnte sich Luis wieder mit sinnvollen Themen beschäftigten“, so endete der erste Teils des Rückblicks auf das Jahr 2018. Wie ging es weiter in der zweiten Jahreshälfte?

Juli: Politik-Experte Luis B. Perro

Der Juli reihte sich ein in die lange Reihe heißer, ja gerade zu hitziger Monate. Das hieß für Luis:

  • Möglichst wenig bewegen
  • Das notwendige Mindestmaß auf die frühen Morgen- und späten Abendstunden beschränken.
  • Dabei für ausreichende Abkühlung für Hund (und Herrchen) zu sorgen (z.B. bei einer hühnertaxibedingten Abendwanderung im Schönbuch)

 

Nicht minder hitzig ging es im Vorfeld der Bayern-Landtagswahl und in der Bundespolitik zu, sodass sich auch unser Politik-Experte Luis B. Perro zu Wort meldete (» Wirkungsgleich oder wirkungslos? Luis weiß es und » Luis zum Koalitionsstreit: „Ich lasse mich nicht…“). Ob das wirklich eines der sinnvollen Themen war, mit denen sich Luis beschäftigen wollte, ist allerdings fraglich…

August: Lost in Epfendorf und Luis-los in Zürich

Auch der August machte der Heißzeit alle Ehre. Also wieder „Frühschicht“ und „Spätschicht“ beim Gassigehen. Nur gegen Monatsende war ein „etwas längerer“ Gassigang auf dem Schlichemwanderweg drin. Wie immer kam das Highlight kurz vor Schluss: Das Bad in der Schlichem war Luis eine willkommene Erfrischung, an der er mich gerne teilhaben ließ (im Video bei ca. 1:20).

Kein Highlight war das Versagen des Schlichemtal-Wandershuttles: Wer vom Endpunkt wieder zum Start zurückkommen will, sollte starke Nerven, viel Geld, einen toleranten Arbeitgeber und einen halben Tag Extra-Urlaub einplanen.

Zuverlässigen ÖPNV (und nicht nur das!) duften wir vier Tage lang in Zürich genießen: Unter dem Hashtag #Züri50 hatten wir viel Zeit, bekannte Ecken aufzusuchen und unbekannte zu entdecken. Mit der Tram durch die Stadt, mit der S-Bahn auf den Uetliberg, mit dem Schiff über den Zürisee nach Rapperswil und mit der SBB durchs Fischenthal wieder nach Züri.

Schwarzer Hund in heißer Stadt sind weder für Hund noch Stadt eine Freude — und Rapperswil / Fischenthal / Zürich kannte Luis ohnehin schon von unserer 3. Etappe auf der Via Jacobi. Deshalb genoss er erneut ein heimisches Alternativprogramm:

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September: Kalifornien auf dem Landweg

Als diesjähriges Haupturlaubsziel hatten wir Kalifornien ausgesucht. Ist das nicht zu heiß? Und muss Luis ins Flugzeug? 2 x „nein“, wenn man schlau ist, auf dem Landweg anreist und ein dafür geeignetes Kalifornien auswählt: Ostsee statt Westküste! (Noch schlauer ist allerdings, wer es so einrichtet, dass er sie innerhalb eines halben Jahres in beiden Kaliforniens ist!)

Nachtrag zur Hinreise: Um nicht unnötig hektisch in den Norden zu reisen, planten wir einen Zwischenstopp in Halberstadt ein (» Kalifornien mit Hund? Nur auf dem Landweg).

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Unerwarteter Zufall: Just in Halberstadt findet das Orgelprojekt „As slow as possible“ von John Cage statt. „As slow as possible“ wäre eigentlich auch ganz nach Luis‘ Geschmack — doch leider sind dis‘, ais‘ und e“ offensichtlich nicht seine Lieblingstöne. Schade. So musste er draußen warten, während ich mich als Zeuge eines 639 Jahre (!) währenden Orgelstücks fühlen durfte.

Oktober: Business as usual

Nach dem urlaubs- und erlebnisreichen September war Oktober weitgehend unspektakulär; jeder erfüllt die ihm zugedachten Aufgaben an seinem Platz: Im Büro, im Home Office oder im Körbchen. Die wahren Multi-Tasking-Experten beweisen dabei ein Höchstmaß an Effizienz und bewältigen alle drei Aufgaben gleichzeitig:

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Ein Vorbild an Effizienz: Luis im heimischen Büro-Körbchen

November: „Spätsommer“-Zickzack

Fast schon Advent und immer noch bestes Gassigehwetter… In Ermangelung sinnvoller Ziele versuchte es Herrchen mit der neuen Trendsportart „Zickzack-Gassiwandern“. Drei Etappen später ist das Ergebnis für Unbeteiligte ernüchternd. Doch mit der Plattitüde „Der Weg ist das Ziel“ kann man sich schönreden, dass man sich nach 35 anstrengenden Kilometern kaum vom Startpunkt entfernt hat.

Luis ist das ziemlich egal — er hatte sehr viel Spaß, sehr viel Unbekanntes und sehr viel zu schnuppern. Da sieht man, für wen der Weg wirklich das einzige Ziel ist.

Dezember: X-Mas und Viel-Nass

Endlich: Nach einem viel zu heißen und trockenen Jahr fällt auf den letzten Drücker doch noch viel Nass vom Himmel. Das ist eine willkommene Ausrede, sich möglichst viel in geschlossenen Räumen aufzuhalten.

Nein, es gibt kein schlechtes Wetter. Und auch keine schlechte Kleidung. Aber eine sehr gewöhnungsbedürftige Duftmischung „Tannenzweige + ‚Bredle“ + nasser Hund“, die man in der wohlig geheizten Stube doch gerne vermeidet.

Meteorologisch endet das Jahr also eher im Trüben. Macht nichts, ich bin flexibel: Zum letzten Jahreswechsel schrieb ich nach einem sonnigen Ausflug zum Hohentwiel noch Folgendes:

Damit findet das Jahr 2017 einen versöhnlichen Abschluss — und die großartige Aussicht nehme ich als gutes Omen für den Ausblick auf 2018.

Es wäre fatal, das diesjährige Silvesterwetter als Prognose für 2019 zu interpretieren. Stattdessen sage ich: Wenn es an Silvester trübsinnig regnet, dann ist das Regen an Silvester. Nicht mehr, nicht weniger.

Und für 2019 gilt: Neues Jahr, neues Wetter Glück!

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