Via Jacobi mit Hund: Wenn’s am schönsten ist…

Zwischen Einsiedeln und Schwyz hatte mich der Weg so weit: Ich musste länger überlegen, welcher Wochentag war — und ich bekam den leisen Hauch einer Ahnung, wie es sich anfühlen könnte, wochen- und monatelang nach Santiago de Compostela unterwegs zu sein. Woran lag es? An der Landschaft, an der zurückgelegten Strecke, am „Mini-Erfahrungstausch“ mit den beiden Via-Jacobi-Gängern, an der Erkenntnis „El Camino provides“?

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Skandal! Luis enthüllt Jakobsweg-Schwindel

„Jakob“ ist der Name des freundlichen Saitenwurstspenders, durch den jeder Verwandtschaftsbesuch zum Highlight für Luis wird:

Groß war deshalb Luis‘ Begeisterung über „eine Woche auf dem Jakobsweg“, die Herrchen wichtigtuerisch angekündigt hatte. Die Verbindung Jakob = Saitenwürste ist fest in Luis‘ Synapsen eingebrannt, der Jakobsweg sah in seiner Vorstellung ungefähr so aus:

Jakobsweg-a-la-Luis
So hatte sich Luis den Jakobsweg vorgestellt

Doch jetzt ist Luis einem Skandal auf der Fährte: Drei Tage, vierzig Kilometer, 200.000 Schritte — und weder Jakob in Sicht noch Saitenwürste am Weg…

Hallo? Wo ist Jakob?? Wo sind die Würste???

Der ganze Jakobsweg ist doch ein riesiger Schwindel! FAKE WURST! LÜGENGASSI!

Via Jacobi mit Hund 2: Affeltrangen — Fischingen

Der Tag begann mit einem ‚kleinen‘ Abstecher nach Konstanz, um unser Auto aus seinem aus seiner misslichen Parksituation zu befreien, in die es durch das gestrige DB-Versagen geraten war. Mit der (pünktlichen!) SBB hin, per PKW wieder zurück nach Affeltrangen. Mit frischen Backwaren vom örtlichen Bäcker konnten wir uns dann um 9:30 Uhr auf dem Weg machen.

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Tutti è bello