Nachtrag: Luis‘ Geburtstags-Überraschungs-Archiv

Vor vier Jahren: Luis‘ vierter Geburtstag und als Überraschung eine Spezial-Geburtstags-“Torte” mit hundekompatiblen “Spezialkerzen”. Aus diesem spontanen Einfall entstand die Tradition, Luis sein Lebensalter in essbarer Form verständlich zu machen. Dieses Jahr also eine 8, zusammengebastelt aus leckerer Bio-Lyoner

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Luis‘ 8. Geburtstag [mit Zeitlupe] [und Lyoner]

Heute ist nicht nur der achte Januar, sondern gleichzeitig (und genau deshalb) auch Luis‘ achter Geburtstag. Nachdem Luis den ausgiebigen Morgengassigang mit Lilu verbracht hatte, beging er den Rest des Tages in angemessenem Müßigang. So zerstreute er jeden Verdacht, er müsse mit übertriebener Hyperaktivität eine drohende Midlife-Crisis vermeiden.

Am späten Nachmittag gab es dann das traditionelle Geburtstagsevent: Sein Lebensalter in zielgruppengerechter Darreichungsform:

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Wie das folgende Filmdokument beweist, dauerte Luis‘ Freude — traditionell — nur kurz. Sehr kurz. Da brauchte Herrchen deutlich länger, um die herausgestanzten Mittelstücke einzuwerfen (ohne Filmdokument).

Man beachte: Die Zeitlupen-Sequenz (etwa ab 00:20) läuft mit achtfach verlangsamter Geschwindigkeit. Trotzdem ist der Übergang von „Scheibe noch da“ und „Scheibe weg“ kaum zu erkennen…

Stadtkirche Balingen als Leuchtturm

Seit dem 3. Advent prägt ein neuer Anblick die Stadtmitte Balingens — zumindest während der dunklen Stunden: Der Turm der Stadtkirche ist zum Leuchtturm mutiert. Das Lichtspiel wird während des ganzen Reformations-Jubiläumsjahres zu bewundern sein und „… gibt der Stadtkirchengemeinde Gelegenheit, Altgewohntes und Altbewährtes neu zu entdecken für die Herausforderungen der Gegenwart.“

Dank Luis´ abendlichem Gassibedarf

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Jahresendgassigang auf dem Lochenhörnle

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Panoramablick vom Lochenhörnle (Draufklicken zum Vergrößern)

Letzte Gelegenheit im Jahr 2016 für einen Spaziergang auf dem Lochenhörnle. Und was für eine Gelegenheit: Strahlend blauer Himmel, wärmende Wintersonne, knapp 10° und fantastische klare Luft! Zumindest dort oben ;-).

 

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Balingen-o-rama (Draufklicken zum Vergrößern)
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Jugendherberge am Lochenpass
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Blick nach Albstadt-Ebingen im Dunst
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Sonne satt und beeindruckende Schattenspender

Ach ja: Luis war natürlich auch mit von der Partie, hatte aber für Herrchens ausgiebige Fotografierpause nur sehr wenig Verständnis:

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„Mir ist langweilig. Ich hab Hunger. Ich muss mal. Mir ist langweilig. Ich hab…“ usw. usf.

 

Wintermorgen im Schlosspark Schwetzingen

„Gassi gehen ohne Hund ist sinnlos“, so endete der Bericht vom Weihnachtsmarkt am Schwetzinger Schloss.

Doch auch ohne Hund: Direkt gegenüber der Villa Benz lockte der Schlosspark; die ersten Sonnenstrahlen kämpften sich durch den Raureif und das Chicken Goa vom Abendessen des Vortages brauchte dringend Auslauf.

Erst zögernd, doch dann mit wachsender Begeisterung gingen wir den üblichen Gassigang: Zum zentralen Arionbrunnen und — nach einem kurzen Blick zum See — die Hauptachse querend zur Orangerie, von dort in den englischen, von geschwungenen Wegen durchzogenen Teil des Parks.

Es war noch sehr früh und sehr frisch, deshalb kürzten wir etwas ab  und verzichteten auf  Badhaus und wasserspeiende Metallvögel und Aquädukt und das „Ende der Welt“. Schon bald hatten wir das Westufer des Sees erreicht, um einen Blick zurück auf das Schloss zu werfen — wie immer gesäumt von „Rhein“ und „Donau“, die sich aber in sorgfältig angelegter Holzverschalung vor dem Winter versteckten. In elegantem Bogen ging’s schnell hinauf zum Merkurtempel, weniger schnell auf grob besteinter Naturtreppe wieder hinab und weiter zur Moschee, deren Halbmonde in den ersten Sonnenstrahlen strahlten; schließlich zum südlichen Seitenausgang, der nur wenige Meter entfernt von unserem Frühstück lag.

„Gassi gehen ohne Hund ist sinnlos“. Aber trotzdem schön: Wir hatten den Park (fast) für uns alleine, konnten die neblig-rauhreife Stimmung wirken lassen, das Lichtspiel der ersten Morgensonne genießen und über die unendliche Ruhe staunen (solange sie nicht von kontrovers diskutierenden Wasservögeln beschallt wurde).

Anklicken zum Vergrößern — ohne das albern-runde Bildformat 😉

Alles in allem: Eine Erfahrung, die gleichermaßen beeindruckt und entspannt hat — genau das, was genau dieses Wochenende gebraucht hat.

Derweil hat Luis andernorts bekommen, was er jedes Wochenende braucht: Viel Sofa, viel Bauchkraulen und ausgiebige Gassigänge (ohne Schlosspark).

 

Tutti è bello