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Via Jacobi 2022: Und er bewegt sich doch (mit Hund)

Unsere Via Jacobi endete 2021 ungeplant am Genfersee: » C’est fini schrieb ich am Ende — in der Überzeugung, dass damit nicht nur „Schluss ist“ mit der letztjährigen Wanderung, sondern mit der Jakobswanderei generell. Aber….

…. ein dreiviertel Jahr später bricht überraschend der Frühling aus und in der » Via-Jacobi-affinen Twitter-Bubble macht sich Aufbruchsstimmung breit. Und wie die ersten Frühlingsblumen keimte in mir ein Gedanke auf: Soll ich es doch nochmal wagen?

Warum eigentlich nicht? Wenn ich aus den Erkenntnissen des letzten Versuchs die richtigen Schlüsse ziehe und „geeignete Maßnahmen“ ergreife, erspare ich mir viele unnötige Stunden/Franken/Gesundheitsrisiken und kann das Ganze sehr entspannt angehen. Details dazu im nächsten Blog-Beitrag.

„Sehr entspannt“ — das ist auch für Luis ein Hauptkriterium für einen gelungenen Urlaub. In seinem fortgeschrittenen Hundealter findet er Coaching-Blabla wie „raus aus der Komfort-Zone“ und „an die eigenen Grenzen gehen“ albern und fragt sich (zurecht), warum Zweibeiner das erstrebenswert finden und sich trotzdem für eine intelligente Spezies halten.

Rein in die Komfortzone und in das eigene Körbchen gehen….

Sehr entspannt wollen wir daher in etwa 185 Stunden wieder in St Prex starten — genau da, wo unsere letzter Extremgassigang sein unrühmliches Ende fand (» Via Jacobi 2021/4: Morges — St Prex). Und falls wir überhaupt an eine Grenze gehen, dann an diejenige zwischen der Schweiz und Frankreich (» wanderland.ch: Via Jacobi Etappe 20 Genève — Grenze).

Ob es insgesamt eine Wanderwoche auf der Via Jacobi oder eine Erholungswoche an der Via Jacobi wird? Das sich zeigen und ist mir völlig egal. Denn eine weitere Erkenntnis aus früheren Jakobswegwanderungen ist:

¡El Camino provides!

El camino provides (Symboldbild von der » Etappe Stans — Flüeli-Ranft)

Es geht wieder los: Via Jacobi 2021 mit Hund

»Aufgeschoben ist nicht aufgehoben«. Das versprachen sich letztes Jahr alle gegenseitig — nicht ahnend, wie lange geschoben und dass manches doch aufgehoben werden musste. Doch bei aller erlernten Skepsis gegenüber Reiseplanungen: Es geht (hoffentlich) doch wieder los und wir können unseren Jakobsweg am Genfersee (hoffentlich) bald fortsetzen.

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Via Jacobi 2020: Die Unterkünfte (mit Hund)

Erst die Etappen, dann die Unterkünfte festlegen oder umgekehrt? Ein klassisches Henne-Ei-Problem: Die Etappenplanung bringt wenig, wenn am Etappenziel keine Übernachtung wartet. Und eine Übernachtung ist sinnfrei, wenn dort keine Etappe endet. Zudem nehmen viele günstige Herbergen nehmen keine Fellträger auf, wodurch wir ein Henne-Ei-Hund-Problem bekommen. Doch auch dieses Mal ist am Ende fast alles gut — und für den Rest vertrauen wir einer alten Pilgerweisheit.

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