Kurz und knapp: Heute war eine Monsteretappe geplant und wir haben es tatsächlich geschafft…
Wir verließen das neblige Donautal, vorbei an der Lourdes-Grotte und Schloss Bronnen. Über Buchheim sowie Alt- und Heudorf erreichten wir zur Mittagszeit Messkirch. Halbzeit nach 18 km und perfekt für einen Pausensnack.
Weitgehend schattig peilten wir den Ort Wald an, erholten uns am Klosterweiher und absolvierten dann den Endspurt nach Pfullingen mehr End als Spurt…)
Tagesbilanz: 38 Kilometer Gesamtbilanz: 3 Tage, 80 Kilometer
Kurz und knapp: Langversion folgt (vieleicht) noch:
Nach dem Prolog am Sonntag stand jetzt die erste „richtige“ Wanderung auf dem Plan. Bei Nieselregen ging es in Tieringen, dann bei zunehmend besserem Wetter durchs Bäratal über Ober- und Unterdigisheim sowie Nusplingen nach Bärenthal. Von dort durchs „Täle“ zur Gnadenweiler Kapelle und dann durch Irndorf nach Beuron.
Lädt hoch…
Lädt hoch… Lädt hoch… Lädt hoch… Lädt hoch…
Tagesbilanz: 29 Kilometer Gesamtbilanz: 2 Tage, 42 Kilometer
Die Katze ist aus dem Sack (und Luis aus dem Häuschen): Unser 2. Extrem-Gassiprojekt 2016 soll uns von Balingen an den Bodensee führen. So kämen wir doch noch zu Fuß nach Konstanz — dorthin hätte uns eigentlich schon der Schwarzwald-Querweg bringen sollen, aber das Wetter machte uns diverse Striche durch die Rechnung (→ Soll-Ist-Analyse des Schwarzwald-Querwegs).
Unsere Extrem-Gassi-Tour im April ging quer durch den Schwarzwald von Freiburg nach Konstanz.* Haben wir damit unser Extrem-Gassi-Pulver für 2016 verschossen? Nein! Dank eines Zufalls ist eine alte, lang gereifte Idee wieder zum Leben erwacht.
Schon Anfang 2015 spukte mir die Idee im Kopf herum, aus mehreren Gründen aber verworfen (mehr dazu hier: Wohin führt das Extrem-Gassi-Projekt 2015?). Damit war sie eigentlich erledigt und ich war der Meinung, „das klappt ja eh nie“.
Apropos: Zufällig trafen wir bei einer Geburtstagsfeier jemanden, der dieselbe Idee nicht nur gedacht, sondern auch durchgeführt hatte. Locker und entspannt berichtete er von seiner Tour an den Bodensee. Das klang so locker und entspannt, dass ich nicht anders konnte, als wieder darüber nachzudenken…
Ich denke, also geh ich
Erkenntnisgewinn des Nachdenkens:
Kritischer Punkt ÖPNV: Spielt keine Rolle, wenn man einfach übernachtet und weiter wandert. Mit Luis würde das problemlos funktionieren; er hatte seine Mehrtageswandertauglichkeit auf dem Schwarzwald-Querweg eindrucksvoll bewiesen.
Kritischer Punkt Hitze: August 2015 war unerträglich heiß und schwarzen Fellträgern nicht zuzumuten. Doch dieser August versprach erfreulich gemäßigt und wandertauglich zu werden. Außerdem: Wer auf dem Schwarzwald-Querweg Starkregen, Überschwemmungen, DB-Service-Hotline, Schneefall, Erdrutsch und Sommerhitze trotzte — der hält auch 18 bis 23 Grad ohne Regen aus ;-).
Die Sache mit dem Pelikan
Letztendlich hing das ganze Vorhaben nur noch an einem einzigen seidenen Faden: Die ganze Planung basierte auf einer „alternativlosen“ Übernachtungsmöglichkeit. Bekämen wir dort ein Zimmer, dann ginge der Plan auf. Falls nicht, dann nicht.
Heute nun die Gewissheit: Ich und Luis sind im Hotel Pelikan willkommen (www.pelikan-beuron.de). Damit sind die ersten drei Etappen gesichert und was danach kommt, werden wir dann sehen. Auch das ist eine Erkenntnis aus dem Schwarzwald-Querweg: Wenn es anders kommt als geplant, ist das „anders“ meistens besser.
Und was es mit dem Jakob auf sich hat, das verraten wir später 😉
Luis-Getwitter als Live-Geticker
Weil es sich auf dem Schwarzwald-Querweg bewährt hat (#Querweg), wird Luis auch dieses Mal von unterwegs twittern (Luis‘ Twitter-Account twitter.com/LuisBPerro).
Und der Hashtag #BLKN16 verrät dem KFZ-Kennzeichen-Kenner möglicherweise, wohin die Reise gehen soll 😉
Luis ahnt Böses: Ist bald Schluss mit Auf-dem-Sofa-Liegen?
Auf dem Gassigang vom Balinger Ortsteil Frommern nach Balingen: Ein klassischer Fall von „Overwarning“.
Abirrende Bälle hinter der Torauslinie? Achso! Gut, dass wir das jetzt wissen…
Aber: Wer nicht ahnt, dass ein Schuss aufs Tor auch mal daneben gehen kann – weiss derjenige, was und wo eine „Torauslinie“ ist?
Übrigens: „Abirrende Bälle“? Da war doch was: Vor ziemlich genau 6 Jahren habe ich mich in Nagold über diese Bezeichnung gewundert. Und gedacht, es handele sich um einen kleinen Sprachwitz der dortigen Kicker.
Seit heute weiß ich: Ich habe mich (ab)geirrt – es ist offensichtlich fachsprachliche Terminologie unter Fußballsicherheitsbeauftragten.
Glücklicherweise konnten wir – mangels Spiel – den Sportplatz des TSV gefahrlos passieren und den Blick auf den Albtrauf mit Plettenberg, Lochenstein & Co abirren lassen.
Die Frage ist heute ganz einfach: Welches politische Ereignis wird – orthografisch gewagt – auf diesem Bild dargestellt? Today’s rebus is quite simple: What political event is shown in this picture (orthographically dared)?
Tipp: Kenntnis englischer Hunde-Kommandos ist von Vorteil Hint: Knowledge in English dog commands maybe helpful
Gestern titelte Spiegel Online: „Warum die Spainer keine Siesta mehr wollen“. Echt nicht? Kann das sein? Zweifel waren angesagt, zumal ein dezentes Schnarchen von rechts unten an mein Ohr drang. Es erschien mir sinnvoll, diese fragwürdige Meldung durch eine zweite Quelle zu verifizieren.
Kurz vor der Fußball-EM: Neue Elch-Art in Balingen entdeckt!
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Hinweis der Redaktion: Deutscher EM-Firlefanz für einen spanischen Migratonshintergrundbesitzer? Das geht ja gar nicht. Deshalb wurde der „Elch“ ausschließlich während der wenigen Sekunden dieser Aufnahmen mit dem „Geweih“ belästigt und wird tierpsychologisch betreut.