Wir erinnern uns: Vor genau einem Jahr fragten wir “Wohin führt das Extrem-Gassi-Projekt 2015?” Unter den Richtigtippern sollte ein Mitbringsel vom Ziel verlost werden. Am vorletzten Tag des Jahres — gerade noch rechtzeitig — haben wir unser Ziel Ba[h]lingen am Kaiserstuhl erreicht. Folglich war das zu verlosende Mitbringsel eine Flasche Grauburgunder, dessen Gewinner — per Video dokumentiert — vor Ort ermittelt wurde. Ba[h]lingen-Tour: Die Verlosung weiterlesen
Alle Beiträge von Luis B. Perro
Luis wünscht Euch für 2016…
… dreihundertfünfsechsundsechzig* friedliche, entpannte und gesunde Tage.
Wie es ein Bushaltestellenphilosoph
kurz vor dem Ende der Ba[h]lingen-Tour
aus- und an die Wand drückte:

In diesem Sinne:
Möge 2016 viele schöne Momente für Euch bereit halten!
*Natürlich soll auch der 29. Februar ein friedlicher, entpannter und gesunder Tag sein. Dank an die aufmerksame Leserin für den freundlichen Hinweis.
Ba[h]lingen-Tour VII: Endspurt Waldkirch — Bahlingen
Der vorletzte Tag im Jahr war nicht übertrieben früh, um unser EGG-Projekt 2015 abzuschließen. Seit dem Start in Balingen (an der Schwäbischen Alb) waren wir in sechs Etappen quer über den Schwarzwald bis nach Waldkirch Gassi gegangen. Von unserem Ziel Bahlingen (am Kaiserstuhl) trennten uns nur noch knappe 20 Kilometer — und ziemlich dichter Nebel.
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Ba[h]lingen-Tour: Mission erfüllt!
Ba[h]lingen-Tour VI: Elztalweg Elzach — Waldkirch
Lange vor Weihnachten entstand die Idee, „zwischen den Jahren“ durch das winterlich-verschneite Elztal zu wandern und unser Extrem-Gassi-Going-Projekt 2015 noch rechtzeitig zu Ende zu bringen. „Winterlich-verschneit“? Nicht 2015: Die Elztäler Hitzeschlacht im August fand ihre adäquate Fortsetzung mit frühsommerlichen Temperaturen zur Weihnachtszeit. Ökologisch und klimatisch höchst Besorgnis erregend, aber perfektes Wanderwetter… Ba[h]lingen-Tour VI: Elztalweg Elzach — Waldkirch weiterlesen
Luis wünscht…
…allen eine frohe Weihnacht,
jedem ein weiches Körbchen
und allzeit vollen Napf!

Plettenberg: Weitsichtige Aufstiegsbelohnung
Nach dem Ende des Arbeitsjahres kommt der Anfang des Jahresendurlaubs — und die erste Gelegenheit für eine Jahresendurlaubskurzwanderung. Und da auch meine Kreativität einen Tag frei genommen hatte, wählten wir das wenig originelle Ziel „Plettenberg“ aus.
Ein wenig Abwechlung musste trotzdem sein. Deshalb parkten wir diesmal nicht auf dem oberen Wanderparkplatz (den eigentlich sowieso nie ein Auto sehen dürfte, wenn jemand die Fahrverbotsschilder beachten würde ;-), sondern starten ganz brav und gesetzestreu direkt in Dotternhausen.
Zwischen dem Luismobil und unserem Ziel lagen knapp 400 Höhenmeter und etliche Schweißtropfen. Doch sobald wir diese hinter uns gelassen hatten, freuten wir uns umso mehr über den Ausblick.
Unsere 3 Highlights:
Platz 3: Testturm Rottweil
Erstaunlich, wie klein und unspektakulär dieses Riesending von hier oben aussieht:

Platz 2: Feldberg
Auch nur gute 400 Meter höher als unser Aussichtspunkt, aber immerhin mit einem Hauch von Schnee:

Platz 1: Berner Alpen
Sagenhafte 200 Kilometer entfernt und trotzdem deutlich und gut erkennbar!

Selbst Luis war (im Rahmen seiner Möglichkeiten) beeindruckt…
Luis‘ wahres Highlight
Doch warum in die Ferne glotzen — sieh, das Gute liegt so nah! Wen interessieren 200 Kilometer entfernte Berge, wenn direkt vor der Schnauze ganz zufällig ein Leckerchen liegt? Luis jedenfalls nicht:
Da — spätestens da — wunderte sich Luis: Was machen wir hier im Wald, während der Countdown zum Abendessen läuft? Wenig sinnvoll herumtrödeln? Nicht mit Luis, also: Jetzt aber schnell nach Hause!
Wie hund sich bettet, so liegt hund
Ein gemütlicher Fernsehabend muss sorgfältig vorbereitet sein, denn nicht jedes Kissen-Arrangement genügt Luis‘ hohen Ansprüchen an eine angemessen Liegefläche.
Trotz vorweihnachtlicher Illumination ist es uns mit extrem aufwändiger Nachtsicht-Technik erstmalig gelungen, dieses beeindruckende Naturschauspiel filmisch einzufangen:
„Eisenbahnromantik in Balingen“: EFZ 52 7596
„Eisenbahnromantik in Balingen“ — unter dieser Klick-gierigen Überschrift berichtete ein Lokalblatt unlängst über die Adventsfahrten der Eisenbahnfreunde Zollernbahn Ende November.
„Zugpferd“ (im doppelten Sinn) war eine alte Dame, die auf den romantischen Namen 52 7596 hört: Mit über 70 Jahren auf dem Buckel immer noch stark genug, um auf der ehemaligen Bahnstrecke Balingen — Rottweil nach Schömberg und zurück zu pendeln.
Und wir? Wir pendelten nicht, sondern gingen unseren ganz normalen Samstagnachmittaggassigang. Bis ein lauter (sehr lauter) Pfiff durch die Stadt hallte und uns (mich) neugierig machte.
Gerade noch rechtzeitig erreichten wir den perfekten Aussichtspunkt: Von dort, wo einst die Schellenbergbrücke Generationen von Schülern über die Bahngleise zur Sichelschule führte, konnten wir Kohle, Wasser, Feuer und Dampf bei der Arbeit zusehen:






Kleine Anekdote 1: Während ich so vor mich hin wartete, passierten mehrere kleine Kinder ahnungslos die Brücke. Bis eines die am Bahnhof dampfende Lok bemerkte und rief: „Guck mal, der Zug brennt!“
Kleine Anekdote 2: Luis konnte dem Ganzen nichts Romantisches abgewinnen. Erst langweilig auf einer Brücke herumsitzen, dann mit lautem Fauchen komplett eingeräuchert werden? Das war definitv kein Gassigang nach Luis Geschmack. Unter der Kombination von „Eisenbahn“ und „Geräuchert“ stellt er sich eher so etwas vor:

Lorbeer für Körper, Geist und Hund
Einer der interessanten Aspekte meines Berufs ist, sich gelegentlich mit Themen zu beschäftigen, die nichts mit meinem Beruf zu tun haben. Zum Beispiel mit den kulinarischen, medizinischen und symbolischen Aspekten der Lorbeere (Laurus nobilis). Lorbeer für Körper, Geist und Hund weiterlesen
