„Doch wirklich, da irgendwo muss mein Knochen sein.“

„Doch wirklich, da irgendwo muss mein Knochen sein.“

Noch knappe zwei Wochen bis zum Start — da kann man sich langsam mit den Wetterprognosen beschäftigen: Ende März ist von Frühlingsausbruch bis Wintereinbruch alles drin. Doch ich verlasse mich auf die Erfahrung der vergangenen Jahre und einen altbewährten Trick.
„Wenn Du Gott zum Lachen bringen willst, erzähl ihm von Deinen Plänen“, soll (so ähnlich und sinngemäß) Blaise Pascal geäußert haben. Er war Mathematiker und Physiker, aber offensichtlich kein Extrem-Gassi-Geher: Diese machen Pläne — mit dem Wissen, dass es immer anders kommen kann. Das ist für mich nicht nur Vorbereitung, sondern auch Vorfreude. Und wenn das auch anderen Freude bereitet, soll’s mir recht sein.
Die Zeit rückt vorwärts und damit kommt auch die Via Jacobi 2019 allmählich näher. Nachdem das » Anreise-Drama in (mehr oder weniger) trockenen Tüchern ist, gerät ein anderes Thema in den Fokus der Vorbereitung: Die Übernachtungen. Auch hier ist „mit Hund“ ein herausforderndes Zusatzkriterium — doch wer geht die Via Jacobi, wenn er keine Herausforderungen sucht?
„Nur die Harten kommen in den Garten“ und nur die Hartnäckigen kommen mit dem Zug: Während die Reisevorbereitung für den PKW ca. 20 Sekunden dauert (S-T-A-N-S ins Navi eingeben, Fahrzeug starten, losfahren), wird die Kombination aus Bahn, Hund und Fahrkarte zu einem » Drama in 8 Akten. Doch wer glaubt, das Drama sei damit beendet, kennt die Deutsche Bahn nicht. Als Zugabe zum Ticket gab es eine Schlusspointe, die sogar erfahrungsgestählte DB-Kunden überrascht. Die Schlusspointe: Echte Tickets für Fake-Verbindung weiterlesen
Was ist die größte Herausforderung auf der Via Jacobi 2019? Die Strecke? Das Wetter? Die Höhenmeter? Nein, die Planung der Anreise mit Hund. Zumindest wenn man die verwegene Idee hat, umweltfreundlich mit der Bahn zu reisen. Ein Drama in 8 Akten und eines der letzten Abenteuer in Mitteleuropa. Und am Schluss übertraf sich die Deutsche Bahn noch selbst.
Auch dieses Jahr steht die traditionelle Frühjahrswanderung mit Hund fix im Kalender — allein das „wo“ war noch alles andere als fix. Ideen gab es einige (» Extrem-Gassi-Projekt 2019: Quo vadis?), doch aus logistischen Gründen musste die Wohin-gehst-Du-Frage jetzt dringend beantwortet werden. So ein Käse! Bis vorgestern, denn dann fiel die Entscheidung — ausgerechnet an der Käsetheke.
Nach dem erfolgreichen Abschluss unseres langjährigen Extrem-Gassi-Projekts (Balingen — Gotthardpass — Cannobio) gilt frei nach Hesse: „Und jedem Ende liegt eine Frage inne“. Nämlich die Frage „Domine, quo vadis?“ — „Herr[chen], wohin gehst Du?“ Ideen für 2019 gibt es viele, Antworten nur eine.
Extrem-Gassi-Projekt 2019: Quo vadis? weiterlesen

So tun, als ginge es Dich nichts an – und warten, bis ein anderer zahlt…
In Thailand sind weiße Elefanten heilig und symbolisieren königliche Macht, wie Wikipedia zu berichten weiß (>> Wikipedia: Weißer Elefant). In der hinduistischen Mythologie ist der weiße Elefant Airavata Glücksbringer und verleiht Wunderkraft (>> Wikipedia: Airavata).
Nun gibt es in Balingen keine nennenswerte Elefantenpopulation (und wer am Neujahrsmorgen weiße Elefanten sieht, sollte seinen Getränkekonsum am Silvesterabend sehr kritisch hinterfragen).
Aber: Wenn man beim ersten Gassigang des Jahres 2019 eine weiße Ente sieht, ist das doch auch ein sehr gutes Zeichen für das beginnende Jahr.

In diesem Sinne wünschen wir Euch einen kraftvollen Start in ein glückliches, wunderbares Jahr.
